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Spritzlochreihe nach dem HE-Verrunden (Gesamtansicht)

       



       
 
   


Das Verfahren ermöglicht die Verrundung der Anströmkanten von Bohrungen bzw. die Entgratung von Bohrungsverschneidungen.

Für den Verrundungsvorgang wird ein mit Schleifstaub vermischtes Öl unter hohem Druck durch die zu bearbeitenden Komponenten gepumpt. Durch die abrasive Wirkung der Öl-Schleifstaubemulsion wird an der Bohrung eine Kantenverrundung durchgeführt, die solange aufrechterhalten wird, bis sich der gewünschte Solldurchfluss der Drossel eingestellt hat, bzw. eine gewünschte Verrundung des Bauteils erreicht ist.

Werkstücke, welche bearbeitet werden können sind Düsen, Steuerteile und Ventilplatten und andere Durchfluss beaufschlagte Komponenten mit einem Flussbereich von minimal 0,03 l/min bis maximal 10 l/min bei 100 bar Schleifdruck und bei Verwendung von Schleifölen auf Basis von niedrigviskosen Prüfölen nach DIN 1404.

Durch den Einsatz von höherviskosen Schleifmedien (Hydrauliköle mit maximalem Viskositätsbereich 64) können auch noch Werkstücke mit Literleistungen von bis zu 25 l/min bei 100 bar bearbeitet werden. Ebenso können unter Verwendung eines speziellen Blasenspeichers Durchflüsse < 300 ml/min eingestellt werden.

Ein großer Vorteil bei der Verwendung dieses Verfahrens ist die sehr gute Reinigungsmöglichkeit nach der Bearbeitung der Werkstücke von den Schleifpartikeln. Des Weiteren können mit der volumenstromgesteuerten Bearbeitung und der integrierten Durchflussmessung Durchflusstoleranzen < 1% erreicht werden.

Anlagenspezifikation
  Schleifdruck:
1…150 bar
  Schleifdruckstabilität:
+/- 1 bar
  Mediumstemperaturbereich:
298…323 K
  Mediumstemperaturstabilität:
+/- 2 K
  Zeitgesteuerte Bearbeitung:
X
  Volumenstromgesteuerte Bearbeitung:
0,3…10 l/min
  Bearbeitung mittels separaten Blasenspeicher:
< 300 ml/min
  Massenstrommessung (1) mit aktiver Bernoulli-
  Korrektur:
1 - 65 kg/h
50 - 1000 kg/h
  max. Lochdruchmesser (2) der zu bearbeitenden   Bauteile:
0…2 mm
  max. Bauteilgröße (3) l*b*h
ca. 150*150*200 mm
  (1) Abhängig von der Dichte des verwendeten Schleifmediums
  (2) Bearbeitungsmöglichkeit abhängig von der Bauteilgeometrie
  (3) Abhängig von der benötigten Vorrichtung